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  • Tanja Laban

Aktualisiert: 15. Dez. 2022

Für die Achert-Schule in Rottweil wurden wir beauftragt die Lieferung und Montage der kompletten Lüftungsanlagen durchzuführen.


Die von uns durchgeführten Arbeiten erstreckten sich auf die Montage und Inbetriebnahme der dezentralen Schullüftungsgeräten sowie die Montage der Brandschutzklappen.


Die 1968 erbaute Schule wurde aus Nachhaltigkeitsgründen nicht abgerissen, sondern generalsaniert und somit auf die aktuellen Bedürfnisse angepasst. Wir freuen uns für die Schüler und Lehrer, die in den neuen Räumlichkeiten mit modernster Technik lernen und arbeiten können.


Im Staatsanzeiger ist ganz aktuell ein Artikel über das umfangreiche und spannende Projekt erschienen:


Artikel Staatsanzeiger
Artikel Staatsanzeiger


Wir bedanken uns bei unserem Team für die tolle Arbeit!!!






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  • Tanja Laban

Aktualisiert: 14. Nov. 2022


Mit der kalten Jahreszeit steigt das Risiko für Kondenswasser in Wohnungen und damit auch die Gefahr, sich Schimmelpilz in die Wohnung zu holen. Viele Menschen werden, ungeachtet ihrer finanziellen Situation, die persönliche WOHLFÜHLTEMPERATUR in diesem Winter verlassen. Aufgrund der massiv gestiegenen Gaspreise in Deutschland haben viele Hausbesitzer, Unternehmen sowie Wohnungskonzerne die Temperaturen der Heizkörper zumindest in der Nacht gedrosselt. Schimmelexperten beobachten diese Maßnahmen mit Sorge. Der Bundesverband Schimmelpilzsanierung warnt vor der Gefahr, dass durch die Reduzierung der Raumlufttemperaturen die SCHIMMELBILDUNG „grundsätzlich steigen“ wird.


Das Umweltbundesamt empfiehlt, die Raumtemperatur tagsüber nicht

unter 19 Grad und nachts nicht unter 18 Grad zu senken. Weitere Absenkungen würden das Schimmelrisiko „deutlich“ erhöhen.


Getrieben wird das Phänomen Schimmel dabei durch die Physik:

Weil kältere Räume weniger Feuchtigkeit aufnehmen können als wärmere, erhöht sich die Gefahr für höhere Luftfeuchte und Kondensation. Besonders auf kalten Oberflächen und in Nischen, die kaum von durchziehender Luft erreicht werden, steigt das Risiko für Schimmel damit deutlich. Begünstigt wird die Schimmelbildung durch einen schlechten Zustand von Gebäuden – und wird damit nicht selten zur sozialen Frage. So teilt das Umweltbundesamt mit, dass ältere Gebäude mit schlecht gedämmten Außenwänden bei gleicher Innenraumtemperatur ein „deutlich“ höheres Risiko für sogenannten Kondenswasseranfall hätten als moderne und energieeffiziente Gebäude. Gänzlich gefeit vor Schimmel sind jedoch auch diese modernen Häuser nicht. Denn auch diese wären „nicht frei von Schimmelbefall, wenn nicht ausreichend geheizt und gelüftet wird“, so das Umweltbundesamt. Entscheidend ist zudem die Frage der Haushaltsgröße. Je mehr Personen im Haushalt leben, desto mehr Wasserdampf entsteht. Bis zu zwölf Liter

produziert etwa ein Drei-Personenhaushalt. Je enger der Wohnraum, desto wichtiger ist es, die Räume regelmäßig zu lüften.


Dass der Schimmel allein mit häufigem Lüften verhindert werden kann, verneinen Experten. „Meist wird davon gesprochen, dass regelmäßiges Lüften Abhilfe schafft, aber das ist nur die halbe Wahrheit“, sagt Wolfgang Lorenz, stellvertretender Vorsitzender im Bundesverband Schimmelpilzsanierung. Laut dem Experten könne falsches Lüften das Problem sogar verschlimmern. Statt dem sogenannten Querlüften, bei dem alle Fenster in der Wohnung aufgerissen werden, sollten Mieter laut Lorenz gezielt lüften. „Wichtig ist, dass dort, wo bei der Nutzung Wasserdampf freigesetzt wird, die mit der Feuchtigkeit belastete Luft direkt ins Freie transportiert wird“, so Lorenz. Meistens mehr als 80 Prozent der Feuchtigkeit in Wohnungen würde in Bad und Küche entstehen. Durch Querlüften könne diese feuchte Luft in andere Räume gelangen und sich an den Wänden niederschlagen. „Es ist besser, wenn man nach dem Duschen oder Baden das Badezimmerfenster öffnet und die Tür zum Flur schließt. Das Gleiche gilt für die Küche“, so Lorenz. Die Kipplüftung würde laut Lorenz dabei oft unnötig verteufelt werden. „Besser ist es selbstverständlich die Fenster ganz zu öffnen, aber man kann auch, statt zehn bis fünfzehn Minuten das Fenster ganz zu öffnen, es 30 bis 60 Minuten kippen“, sagt Lorenz. Dies sei auf jeden Fall besser als gar nicht zu lüften.


Nach Aussage von Experten reichen schon einfach Maßnahmen, um der Entstehung von Schimmelpilz entgegenzuwirken. „Viele Leute heizen nur einen Teil der Wohnung und lassen manche Räume tagsüber auskühlen“, so Eckert. Der Fehler würde darin bestehen, dann auch noch die Türen dieser Räume offenzuhalten, damit – so die Überlegung vieler Mieter – zumindest etwas wärmere Luft in die Räume kommt. Damit würde aber auch mehr Feuchtigkeit in die Räume ziehen und eben die Schimmelgefahr erhöhen. „Besser ist es, die Türen ganz zu schließen“, so Eckert.


Wie kalt darf es in Innenräumen werden, ohne zu schimmeln?

Der BSS Bundesverband Schimmelpilzsanierung e.V. hat dieses hochaktuelle Thema auf dem BSS Schimmelkonvent behandelt und nun ein übersichtliches Merkblatt mit Tipps und Faustregeln zum Heizen und Lüften bei niedrigeren Raumtemperaturen herausgebracht.


Wir empfehlen die 10 Tipps unbedingt zu lesen:


BSS_Merkblatt_Heizen_Und_Lueften_digital_171022.pdf (bss-schimmelpilz.de)


Heizungsthermostat auf Stufe 3
Heizungsthermostat

Bei Fragen und Beratung zu einer durch den Staat geförderten Wärmepumpe sprechen Sie uns gerne telefonisch oder per E-Mail an.

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  • Tanja Laban

Aktualisiert: 19. Okt. 2022

Die Pressemitteilung des Bundesverbandes für Wärmepumpe e.V. vom 11.10.2022 bestätigt:


Energiekosten durch Umstieg auf Wärmepumpe senken


Mit dem Umstieg von Gas auf eine Wärmepumpe können Verbraucher mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Das ist das Ergebnis eines Gutachtens des Beratungsunternehmens Prognos AG im Auftrag des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP). Der BWP und der

Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) rufen die Bundesregierung gemeinsam dazu auf, möglichst schnell einen gesetzlichen Rahmen für den großflächigen Umstieg auf Wärmepumpen zu schaffen. Damit würde eine wesentliche Grundlage dafür geschaffen, das im Koalitionsvertrag vereinbarte und im Koalitionsausschuss vom Frühjahr noch einmal nachgebesserte Ziel, ab dem Jahr 2024 bei jedem Heizungstausch mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien einzusetzen, umzusetzen.


Die Studie vergleicht die Gesamtkosten einer Wärmepumpe mit denen eines neuen Gaskessels über eine Nutzungsdauer von fünfzehn Jahren, inklusive Investitions-, Wartungs- und Betriebskosten. Bei den aktuellen Gaspreisen kann man mit einer Wärmepumpe demnach in einer 70 Quadratmeter großen Wohnung in einem typischen Mehrfamilienhaus aus den Achtzigerjahren rund 65 Euro im Monat sparen, also 780 Euro im Jahr. Selbst bei fallenden Gaspreisen läge die Kostenersparnis bei mindestens 25 Euro im Monat (300 Euro im Jahr). Dabei sind nicht nur die Kosten für den Bezug der Energie (Strom bzw. Gas), sondern auch die Investitionskosten für Wärmepumpen bzw. Gaskessel berücksichtigt, die in Form der sogenannten Modernisierungsumlage auf Mieterinnen und Mieter umgelegt werden können. Nils Thamling, Projektleiter bei der Prognos AG, schlussfolgert: „Die Wärmepumpe ist nicht nur aus Sicht des Klimaschutzes, sondern auch wirtschaftlich eine zukunftssichere Wahl. Der hohe Anteil erneuerbarer Energien macht die Wärmepumpe deutlich weniger anfällig für Preisschwankungen fossiler Energieträger. Die jüngsten Empfehlungen der Gas- und Wärmekommission zur Entlastung des Gaspreises haben aufgrund ihres begrenzten Zeitraums nur einen geringen Einfluss auf die Vollkostenrechnungen für die gesamte Nutzungsdauer einer neuen Heizung. Sie kappen den Erdgaspreis etwa beim mittleren Preisniveau unserer Expertise. Im Übrigen sollte der Einbau einer Wärmepumpe mit einer Optimierung des Heizungssekundärsystems auf geringe Temperaturen einhergehen. So gelingen gute Effizienzen der Wärmepumpe, die geringsten Energiebezugskosten und gleichzeitig geringere Anforderung an das Stromsystem.“ “Der Umstieg auf Wärmepumpen ist gut für das Klima, macht Deutschland unabhängiger von fossilen Energien und spart Verbraucher viel Geld”, sagt Thomas Engelke, Leiter des Teams Energie und Bauen beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). „Auch Mieterinnen und Mieter können davon in Form von niedrigeren Warmmieten profitieren. Die Bundesregierung muss nun die notwendigen gesetzlichen Rahmenbedingungen schaffen, damit der Umstieg in den Heizungskellern großflächig gelingen kann.


Die Branche stehe jedenfalls bereit, die Bundesregierung bei ihrem Ziel von sechs Millionen verbauten Wärmepumpen bis zum Jahr 2030 zu unterstützen. Dafür brauche es neben den Entlastungen beim Strompreis dringend Planungssicherheit im Ordnungsrecht, so Dr. Sabel. „Erst wenn das geplante Nutzungsgebot von 65% erneuerbarer Energien für neue Heizungen ab dem Jahr 2024 auch gesetzlich verankert ist, können die notwendigen Investitionen in die Erweiterung der Produktionsanlagen konsequent erfolgen.”





Um den kompletten Artikel des Verbandes zu lesen oder weiterem Interesse weitere Infos unter: https://www.waermepumpe.de/presse/pressemitteilungen/


Bei Interesse an einer individuellen Beratung rufen Sie uns am besten gleich an und wir vereinbaren einen gemeinsamen Termin.

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