Die Förderung für Einzelmaßnahmen (BAFA) wird neu geregelt, die KfW-Förderung bereits ab heute.

Im Namen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) wurde am 27.07. eine Aktualisierung der Richtlinie zur Bundesförderung für Effiziente Gebäude (BEG) im Bundesanzeiger veröffentlicht. Demnach werden sowohl einige Förderbestandteile der KfW-Förderung unmittelbar mit Wirkung zum 28.07. verändert, als auch die Einzelmaßnahmenförderung im Rahmen der BAFA-Förderung mit Wirkung zum 15.08. um 5-10 Prozentpunkte reduziert.

BWP-Geschäftsführer Dr. Martin Sabel kommentiert: „Es ist nachzuvollziehen, dass die Bundesregierung mit der Anpassung der BEG-Förderrichtlinien einen Ansatz finden musste, der unter Berücksichtigung der Haushaltssituation die Breitenwirkung der Förderangebote aufrechterhält. Wir begrüßen es, dass die BEG auch mit der Neuausrichtung den angestrebten Wärmepumpenhochlauf mit dem Ziel, ab 2024 jährlich 500.000 Wärmepumpen zu installieren, weiterhin unterstützt. Der Wegfall der Förderung fossiler Wärmeerzeuger ist hinsichtlich der zu erreichenden Klimaziele und der angestrebten Unabhängigkeit von Energieimporten ein konsequenter Schritt. Ob die Anpassungen in dieser Form eine Sanierungswelle vorantreiben und dadurch ein wirkliches Signal zur Klimaneutralität 2045 und zu mehr Energiesouveränität gesendet wird, bleibt fraglich. Es ist abzuwarten, ob im Zuge der gesetzlichen Umsetzung des angekündigten Gebots, dass ab 2024 alle neuen Heizungen mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden sollen, weitere Anpassungen der BEG erforderlich werden. Änderungen in der Förderung sind für die Betriebe, die sie konkret umsetzen müssen, immer eine große Herausforderung, wenn es um kurzfristige Umsetzungen geht – besonders angesichts der aktuell sehr knappen Ressourcen.“

BEG Einzelmaßnahmen (BAFA-Förderung)


laut Mitteilung BAFA:

Insgesamt soll es bei der Förderung von Einzelmaßnahmen laut Vorab-Pressemitteilung aus

ünden zu Kürzungen bei den Fördersätzen in Höhe von 5-10 Prozentpunkten kommen. Zugleich sind ein Heizungs-Tausch-Bonus und ein Wärmepumpen-Bonus angekündigt.

Für den Austausch einer gasbetriebenen Anlage wird ein Heizungs-Tausch-Bonus (10 %) zusätzlich zum regulären Fördersatz eingeführt. Bei diesen Anlagen kann durch einen Austausch viel Energie eingespart werden und damit über mehr Energieeffizienz der Klimaschutz besonders gestärkt werden.

Für diesen Heizungs-Tausch-Bonus für Wärmepumpen gelten folgende Kriterien und Bedingungen:

  • Für den Austausch von funktionstüchtigen Öl-, Kohle- und Nachtspeicherheizungen wird ein Bonus von 10 Prozentpunkten gewährt.

  • Für den Austausch von funktionstüchtigen Gasheizungen wird ein Bonus von 10 Prozentpunkten gewährt, wenn deren Inbetriebnahme zum Zeitpunkt der Antragsstellung mindestens 20 Jahre zurückliegt. Für Gasetagenheizungen wird der Bonus unabhängig vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme gewährt.

  • Nach dem Austausch darf das Gebäude nicht mehr mit fossilen Brennstoffen im Gebäude oder gebäudenah beheizt werden.

Zusätzlich wird ein sogenannter Wärmepumpen-Bonus von 5 Prozentpunkten gewährt, wenn als Wärmequelle Wasser, Erdreich oder Abwasser erschlossen wird.

Die Fördersätze liegen damit ab 15.08. bei den Einzelmaßnahmen bei bis zu 40 % bei Wärmepumpen mit Heizungs-Tausch-Bonus und Wärmepumpen-Bonus.


Eine Übersicht der Veränderungen sind hier deutlich dargestellt:


Veränderung Förderung Wärmepumpe
Föderung Wärmepumpe

Text- und Grafikquelle: Bundesverband Wärmepumpe e.V.


Bitte beachten Sie folgenden Hinweis seitens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz:

Anträge auf Einzelsanierung beim BAFA können bis zum 14. August 2022 24:00 Uhr zu den alten Bedingungen gestellt werden; ab dem 15. August 2022 greifen auch hier die neuen Förderbedingungen.


Wir beraten Sie gerne und unterstützen Sie bei Ihrem Heizungstausch!


Sie könnnen uns telefonisch oder per E-Mail erreichen.




201 Ansichten0 Kommentare

Was tun, wenn die bestehende Kälte-, Klima- oder Heizanlage ausfällt?


Oder es stehen größere Wartungs- oder Umbaumaßnahmen an, bei denen die ortsfeste Kälteversorgung temporär außer Betrieb genommen werden muss?

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, die für den Einsatz von Mietkälte sprechen. Ein wichtiger Punkt sind mit Sicherheit die wirtschaftlichen Aspekte, die darüber entscheiden, ob sich das Mieten einer Kälte- oder Klimaanlage lohnt. Auch die individuellen Anforderungen und Bedingungen vor Ort spielen eine bedeutende Rolle.


Aufgrund der nach wie vor anhaltenden und weiter bestehenbleibenden Lieferengpässen bei der Beschaffung von Ersatzteilen für Kältemaschinen, die teilweise heute schon über mehrere Monate nicht lieferbar sind, ist Mietkälte schlichtweg die zur Verfügung stehende Option.


In fast allen Branchen, wie beispielsweise im Lebensmittelbereich, bei IT-Anlagen, der Chemie- oder Medizintechnik sowie in der Industrie kann kurzzeitig fehlende Kühlung zu immens teuren Ausfällen führen.


Zur Erhaltung der wirtschaftlichen Produktivität sind die Möglichkeiten der temporären Kühlung vielseitig. Die Kaltwassersätze sind flexibel einsetzbar in der Industrie, Gewerbe und Rechenzentren.


Mit langjähriger Erfahrung in der Vermietung von Kältemaschinen unterstützen Sie die Spezialisten von NOLE Service GmbH bei Ihrem Bedarf, unabhängig von der Größe und Laufzeit. Wir helfen Ihnen die zuverlässigste, beste und wirtschaftlichste Lösung für Ihr Unternehmen zu finden.


Unsere Experten unterstützen Sie sowohl beim Kauf als auch bei Mietlösungen vollumfänglich und bieten zudem eine genaue Standortbegutachtung, schnelle Lieferung, Installation und Inbetriebnahme Ihrer Kühlaggregate an, um Ihren laufenden Betrieb schnell wieder in Gang zu bringen. Unser Team bietet einen 24/7-Support und löst Probleme, bevor sie auftreten – um sicherzustellen, dass Ihre Prozesse kontinuierlich laufen.


Unsere Mietverträge sind auf die Länge Ihrer Projekte zugeschnitten, so dass Sie kein Budget für die Wartung der Geräte oder die Investitionskosten aufwenden müssen. Wir unterstützen Sie tatkräftig dabei, dass Sie saisonale oder vertragliche Anforderungen schnell erfüllen können.

Derzeit stehen Ihnen Kaltwassersätze/Chiller aus unserem Mietpark kurzfristig zur Verfügung:




Kaltwassersatz NOLE
Kaltwassersatz

Wir beraten Sie gerne. Nehmen Sie am besten gleich Kontakt mit uns auf!

6 Ansichten0 Kommentare
  • Tanja Laban

Die jüngsten Entwicklungen zeigen, wie wichtig es ist, in Sachen Energieversorgung von anderen Ländern unabhängig und nachhaltig aufgestellt zu sein. Das aktuell oberste Ziel der Politik ist es, dass Deutschland schnellstmöglich möglichst unabhängig von fossilen Energieträgern werden muss. Dabei geht es nicht mehr nur um das Thema Klimaschutz.


Die Souveränität der Energieversorgung ist eine Frage nationaler Sicherheit geworden. Die Regierung strebt umfassende Maßnahmen für eine beschleunigte Energiewende in Deutschland an. Umgesetzt werden soll dies zum einen durch erlassene Verbote sowie durch die Förderung von erneuerbaren Energien.


Ab dem Jahr 2025 wird der Einbau einer Öl- oder Gasheizung als alleiniges Heizgerät in Deutschland praktisch verboten – so steht es mit Änderung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) im Koalitionsvertrag. Das gilt für den Neubau ebenso wie für Bestandsgebäude. Klimabelastende traditionelle Heizungsanlagen mit fossil erzeugter Wärme stehen auf der roten Liste.


Der Grund hierfür ist, dass jede neu eingebaute Heizung ab dem 01.01.2024 mindestens zu 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden soll. Es ist ein Nutzungsgebot im Bestand ab 2025 geplant, in dem nur noch Wärmeerzeuger gefördert werden, die mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien verwenden.


Das Signal an die Verbraucher ist klar und eindeutig:

Die Heizung der Zukunft erzeugt Wärme klimafreundlich!


Welche Heizung erfüllt die Anforderungen der Zukunft?

Eine hierfür ideale Lösung ist der Einbau einer klimaschonenden Wärmepumpe. Wärmepumpen beziehen rund dreiviertel der Energie zum Heizen aus der Umwelt. Die gängigsten Wärmequellen sind Luft, Erdreich oder dem Grundwasser. Um die kostenlose Umweltwärme nutzbar zu machen, benötigen Wärmepumpen lediglich einen kleinen Anteil Strom für Antrieb und Pumpe. Technik, rechtliche Vorgaben und Kosten unterscheiden sind danach, ob die Energie der Luft, Erde oder dem Wasser entzogen wird.

Warum nicht von der derzeit hohen Förderung profitieren?

Profitieren Sie von bis zu 45 % staatlicher Förderung beim Wechsel von einer Gas- oder Ölheizung zu einer klimafreundlichen Wärmepumpe. So erfüllen Sie bereits heute die schon bald kommenden gesetzlichen Standards.

Wo entstehen die Energiekosten?

Ein hoher Anteil der Energiekosten im privaten Haushalt und Gewerbeeinheiten entstehen nachgewiesen durch die Erzeugung von Wohnwärme und Warmwasser. Hauptenergiefresser ist also die Heizung, die zwingend schnellstmöglich modernisiert werden muss.


Mit einem neuen und effizienten Heizsystem sparen Sie dauerhaft deutlich Energie und Kosten ein!


NOLE Waermepumen
Fotoquelle: Viessmann


Wir beraten Sie gerne, so dass auch Sie in Zukunft nachhaltig Kosten einsparen!

53 Ansichten0 Kommentare