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  • AutorenbildTanja Laban

Verbot von Gas- und Ölheizungen ab 2025 ⛔ Heizungsgesetz

Aktualisiert: 23. Jan.

Die jüngsten Entwicklungen zeigen, wie wichtig es ist, in Sachen Energieversorgung von anderen Ländern unabhängig und nachhaltig aufgestellt zu sein. Das aktuell oberste Ziel der Politik ist es, dass Deutschland schnellstmöglich möglichst unabhängig von fossilen Energieträgern werden muss. Dabei geht es nicht mehr nur um das Thema Klimaschutz.


Die Souveränität der Energieversorgung ist eine Frage nationaler Sicherheit geworden. Die Regierung strebt umfassende Maßnahmen für eine beschleunigte Energiewende in Deutschland an. Umgesetzt werden soll dies zum einen durch erlassene Verbote sowie durch die Förderung von erneuerbaren Energien.


Ab dem Jahr 2025 wird der Einbau einer Öl- oder Gasheizung als alleiniges Heizgerät in Deutschland praktisch verboten – so steht es mit Änderung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) im Koalitionsvertrag. Das gilt für den Neubau ebenso wie für Bestandsgebäude. Klimabelastende traditionelle Heizungsanlagen mit fossil erzeugter Wärme stehen auf der roten Liste.


Der Grund hierfür ist, dass jede neu eingebaute Heizung ab dem 01.01.2024 mindestens zu 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden soll. Es ist ein Nutzungsgebot im Bestand ab 2025 geplant, in dem nur noch Wärmeerzeuger gefördert werden, die mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien verwenden.


Das Signal an die Verbraucher ist klar und eindeutig:

Die Heizung der Zukunft erzeugt Wärme klimafreundlich!


Welche Heizung erfüllt die Anforderungen der Zukunft?

Infrarotheizung, Wärmepumpe oder Solarthermie. Eine hierfür ideale Lösung ist der Einbau einer klimaschonenden Wärmepumpe. Wärmepumpen beziehen rund dreiviertel der Energie zum Heizen aus der Umwelt. Die gängigsten Wärmequellen sind Luft, Erdreich oder dem Grundwasser. Um die kostenlose Umweltwärme nutzbar zu machen, benötigen Wärmepumpen lediglich einen kleinen Anteil Strom für Antrieb und Pumpe. Technik, rechtliche Vorgaben und Kosten unterscheiden sind danach, ob die Energie der Luft, Erde oder dem Wasser entzogen wird.

Warum nicht von der derzeit hohen Förderung profitieren?

Profitieren Sie von bis zu 45 % staatlicher Förderung beim Wechsel von einer Gas- oder Ölheizung zu einer klimafreundlichen Wärmepumpe. So erfüllen Sie bereits heute die schon bald kommenden gesetzlichen Standards.

Wo entstehen die Energiekosten?

Ein hoher Anteil der Energiekosten im privaten Haushalt und Gewerbeeinheiten entstehen nachgewiesen durch die Erzeugung von Wohnwärme und Warmwasser. Hauptenergiefresser ist also die Heizung, die zwingend schnellstmöglich modernisiert werden muss.


Mit einem neuen und effizienten Heizsystem sparen Sie dauerhaft deutlich Energie und Kosten ein!


Heizungsgesetz
Fotoquelle: Viessmann

Das neue Heizungsgesetz


Das neue Heizungsgesetz markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft und stellt einen Wendepunkt im Energiesektor dar. Die Notwendigkeit dieser Maßnahme liegt auf der Hand: Gas- und Ölheizungen sind für einen erheblichen Teil der CO2-Emissionen verantwortlich, die unser Klima schädigen. Die Umstellung auf klimafreundlichere Alternativen ist unerlässlich, um die Pariser Klimaziele zu erreichen und den globalen Temperaturanstieg zu begrenzen. Das Heizungsgesetz zielt darauf ab, den Einsatz von erneuerbaren Energien im Wärmebereich zu fördern. Es legt fest, dass ab 2025 nur noch Heizsysteme installiert werden dürfen, die auf erneuerbaren Energiequellen basieren. Dazu zählen beispielsweise Wärmepumpen, Solarthermie und Biomasseheizungen. Diese umweltfreundlichen Heizungstechnologien bieten nicht nur eine effiziente Wärmeversorgung, sondern reduzieren auch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Das Verbot von Gas- und Ölheizungen ab 2025 hätte weitreichende Auswirkungen auf die Immobilienbranche. Es bedeutet, dass Eigentümer von bestehenden Gebäuden ihre Heizsysteme rechtzeitig auf erneuerbare Energien umstellen müssen, um den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen. Es besteht jedoch kein Grund zur Sorge: Die Bundesregierung hat finanzielle Anreize und Förderprogramme angekündigt, um den Umstieg finanziell zu unterstützen und die Kosten für die Installation neuer Heizsysteme zu senken. Darüber hinaus bietet das Heizungsgesetz auch Chancen für Unternehmen im Bereich erneuerbarer Energien. Die verstärkte Nachfrage nach umweltfreundlichen Heizungslösungen schafft neue Marktchancen und Arbeitsplätze. Installateure, Planer und Hersteller werden in den kommenden Jahren verstärkt gefragt sein, innovative und nachhaltige Heizungssysteme zu entwickeln und zu installieren. Der Übergang zu erneuerbaren Energien im Wärmebereich ist eine Herausforderung, aber auch eine große Chance. Das Verbot von Gas- und Ölheizungen ab 2025 wäre ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Gesellschaft. Es zeigt, dass Deutschland entschlossen ist, seine Klimaziele zu erreichen und eine Vorreiterrolle im internationalen Klimaschutz einzunehmen. Das neue Heizungsgesetz ist ein Meilenstein in der deutschen Energiewende und wird den Weg für eine nachhaltigere Zukunft ebnen. Es ist an der Zeit, sich von fossilen Brennstoffen zu verabschieden und alternative, umweltfreundliche Heizungssysteme zu nutzen. Der Wandel beginnt jetzt - und das Verbot von Gas- und Ölheizungen ab 2025 wäre ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung.


Pelletheizung Verbot 2025: Was bedeutet das für Sie?


Die Energiewende in Deutschland nimmt Fahrt auf, und mit ihr kommen bedeutende Änderungen im Bereich der Heizsysteme. Ab 2025 wird der Einbau von Öl- oder Gasheizungen als alleinige Heizgeräte in Deutschland weitgehend untersagt. Dies ist ein entscheidender Schritt, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und die CO2-Emissionen zu senken. Doch was bedeutet das für Besitzer von Pelletheizungen?


Pelletheizungen in Kombination mit Wärmepumpen: Eine zukunftssichere Lösung


Im Zuge der neuen Gesetzgebung rückt die Pelletheizung in ein neues Licht. Während reine Pelletheizungen nicht explizit verboten sind, wird der Fokus auf die Kombination mit erneuerbaren Energien gelegt. Hier bieten sich Wärmepumpen als ideale Ergänzung an. Eine Pelletheizung in Kombination mit einer Wärmepumpe erfüllt die Anforderungen des Gesetzes und stellt eine effiziente, umweltfreundliche Heizlösung dar.


Vorteile der Kombination von Pelletheizung und Wärmepumpe


  • Effizienzsteigerung: Wärmepumpen nutzen Umweltwärme und arbeiten besonders effizient. In Kombination mit einer Pelletheizung kann dies zu einer signifikanten Reduzierung des Energieverbrauchs führen.

  • Flexibilität: Die Kombination ermöglicht es, je nach Wetterlage und Energiebedarf zwischen den Heizsystemen zu wechseln und so stets die effizienteste Heizmethode zu nutzen.

  • Zukunftssicherheit: Mit dieser Kombination sind Sie auf der sicheren Seite, was zukünftige gesetzliche Anforderungen angeht. Sie investieren in ein System, das langfristig Bestand hat.

Staatliche Förderungen nutzen


Die gute Nachricht ist, dass der Staat den Umstieg auf umweltfreundliche Heizsysteme unterstützt. Es gibt attraktive Förderprogramme für den Einbau von Wärmepumpen, auch in Kombination mit Pelletheizungen. Dies reduziert die Investitionskosten und macht den Wechsel noch attraktiver.

Wir beraten Sie gerne, so dass auch Sie in Zukunft nachhaltig Kosten einsparen!

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