• Tanja Laban

UMSTIEG AUF WÄRMEPUMPEN KANN HUNDERTE EURO IM JAHR SPAREN

Aktualisiert: 19. Okt.

Die Pressemitteilung des Bundesverbandes für Wärmepumpe e.V. vom 11.10.2022 bestätigt:


Energiekosten durch Umstieg auf Wärmepumpe senken


Mit dem Umstieg von Gas auf eine Wärmepumpe können Verbraucher mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Das ist das Ergebnis eines Gutachtens des Beratungsunternehmens Prognos AG im Auftrag des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP). Der BWP und der

Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) rufen die Bundesregierung gemeinsam dazu auf, möglichst schnell einen gesetzlichen Rahmen für den großflächigen Umstieg auf Wärmepumpen zu schaffen. Damit würde eine wesentliche Grundlage dafür geschaffen, das im Koalitionsvertrag vereinbarte und im Koalitionsausschuss vom Frühjahr noch einmal nachgebesserte Ziel, ab dem Jahr 2024 bei jedem Heizungstausch mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien einzusetzen, umzusetzen.


Die Studie vergleicht die Gesamtkosten einer Wärmepumpe mit denen eines neuen Gaskessels über eine Nutzungsdauer von fünfzehn Jahren, inklusive Investitions-, Wartungs- und Betriebskosten. Bei den aktuellen Gaspreisen kann man mit einer Wärmepumpe demnach in einer 70 Quadratmeter großen Wohnung in einem typischen Mehrfamilienhaus aus den Achtzigerjahren rund 65 Euro im Monat sparen, also 780 Euro im Jahr. Selbst bei fallenden Gaspreisen läge die Kostenersparnis bei mindestens 25 Euro im Monat (300 Euro im Jahr). Dabei sind nicht nur die Kosten für den Bezug der Energie (Strom bzw. Gas), sondern auch die Investitionskosten für Wärmepumpen bzw. Gaskessel berücksichtigt, die in Form der sogenannten Modernisierungsumlage auf Mieterinnen und Mieter umgelegt werden können. Nils Thamling, Projektleiter bei der Prognos AG, schlussfolgert: „Die Wärmepumpe ist nicht nur aus Sicht des Klimaschutzes, sondern auch wirtschaftlich eine zukunftssichere Wahl. Der hohe Anteil erneuerbarer Energien macht die Wärmepumpe deutlich weniger anfällig für Preisschwankungen fossiler Energieträger. Die jüngsten Empfehlungen der Gas- und Wärmekommission zur Entlastung des Gaspreises haben aufgrund ihres begrenzten Zeitraums nur einen geringen Einfluss auf die Vollkostenrechnungen für die gesamte Nutzungsdauer einer neuen Heizung. Sie kappen den Erdgaspreis etwa beim mittleren Preisniveau unserer Expertise. Im Übrigen sollte der Einbau einer Wärmepumpe mit einer Optimierung des Heizungssekundärsystems auf geringe Temperaturen einhergehen. So gelingen gute Effizienzen der Wärmepumpe, die geringsten Energiebezugskosten und gleichzeitig geringere Anforderung an das Stromsystem.“ “Der Umstieg auf Wärmepumpen ist gut für das Klima, macht Deutschland unabhängiger von fossilen Energien und spart Verbraucher viel Geld”, sagt Thomas Engelke, Leiter des Teams Energie und Bauen beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). „Auch Mieterinnen und Mieter können davon in Form von niedrigeren Warmmieten profitieren. Die Bundesregierung muss nun die notwendigen gesetzlichen Rahmenbedingungen schaffen, damit der Umstieg in den Heizungskellern großflächig gelingen kann.


Die Branche stehe jedenfalls bereit, die Bundesregierung bei ihrem Ziel von sechs Millionen verbauten Wärmepumpen bis zum Jahr 2030 zu unterstützen. Dafür brauche es neben den Entlastungen beim Strompreis dringend Planungssicherheit im Ordnungsrecht, so Dr. Sabel. „Erst wenn das geplante Nutzungsgebot von 65% erneuerbarer Energien für neue Heizungen ab dem Jahr 2024 auch gesetzlich verankert ist, können die notwendigen Investitionen in die Erweiterung der Produktionsanlagen konsequent erfolgen.”





Um den kompletten Artikel des Verbandes zu lesen oder weiterem Interesse weitere Infos unter: https://www.waermepumpe.de/presse/pressemitteilungen/


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